Man(n) möchte ja meinen, dass die 2 voran gegangenen Kurzgeschichten genug Lesestoff bieten um all unsere Leser und Leserinnen für ein Weilchen zu beschäftigen und bei Laune zu halten, gerade nachdem es eine etwas längere Phase der Abstinenz zu überwinden galt und die Aufnahmefähigkeit erstmal wieder in Gang gebracht werden muss. Aber nein, natürlich sehe ich mich dazu genötigt (alternativ auch :werde ich dazu genötigt ;OP ) auch noch meine spannenden und einmaligen Jahreswechselerlebnisse beizusteuern. Nun dann fangen wir mal an.
Wie Messi schon berichtete, haben wir ja das ein odere andere etwas stärkere, vorweihnachtliche Beben im etwas bröseligem Christchurch verpasst. Allerdings ohne zu erwähnen, wie todesmutig ich auf Muscheljagd gegangen bin und das wir natürlich auch unser Primärziel erfüllt und Robben gefunden haben. Zu den Muscheln sei nur gesagt das ich zwar nicht gestorben bin, mir allerdings den fettesten Sonnenbrand meines Lebens zugelegt hatte. VIel interessanter ist da die Robbenjagd verlaufen. Nachdem wir zig faulenzende, speckige und regungslose dieser Exemplare vorgefunden haben, und ich jedesmal wieder voller Hoffnung war eine davon könnte doch schon tot sein und nicht nur ihren 12 stündigen Mittagsschlaf halten, habe ich doch TATSACHE!!! eine tote Robbe gefunden ;OP Dieses, wie ich finde, besondere Schmankerl möchte ich euch natürlich nicht vorenthalten.
http://www.myimg.de/?img=IMG10014766a.jpg
Ich denke den Christchurch Teil kann ich getrost überspringen und direkt zum nächsten Kapitel kommen : Meiner Reise durchs achso verregnete Northland ;OP
Zuerst ging es nach Uretiti Beach auf einen sehr einfachen Campingplatz direkt am Meer gelegen, wo ich auch baden war, bei mega Sturm und Regen. War für mich genau das richtige, denn es gab riesige Wellen zum hineinwerfen und hat auch keine Überwindung gekostet ins Wasser zu gehen, man war ja sowieso schon nass ;OP Nach 2 ruhigen Tagen am Strand ging es dann weiter zur Bay of Islands, nach Russel um genau zu sein. Ein wunderschöner Ort um einfach mal die Seele und alles andere Baumeln zu lassen. Man nehme ein Stück Paradies, einen kleinen Ort aus längst vergangenen Zeiten, schüttelt das gut durch, probiert einmal, fügt noch eine Prise Tourismus hinzu, et voila man erhält Russel ;OP Nach 2 weiteren Tagen mit allen Denkprozessoren auf Standby viel mir plötzlich auf das es der 31.12.2011 ist und ich ja eventuell irgendetwas "besonderes" machen sollte, außer nichts tun und sich ausruhen vom nichts tun ;OP Also beschloss ich zur sogenannten I-Site zu gehen, was so ziemlich das selbe ist wie ne Touristeninformation (Information = I *merkste wat?^^*) und da mal nachzusehen was es denn dort am Arsch der Welt so für New Year Partys gibt. Im besagten kleinen Bootshäuschen auf dem Pier des Dorfes arbeitete eine sehr lustige und super nette Dame, mittleren Alters dessen Namen ich beim besten Willen nichtmehr in mein Gedächtnis rufen kann, egal wie sehr ich es auch versuche... Nunja jedenfalls haben wir uns ein wenig unterhalten und sie mich am Ende des Gesprächs eingeladen mit ihr zu kommen auf einen Bootstrip sammt Dinner, Party, Waterfall Cruise und Fireworks. Am Abend ging es dann auf besagtes Boot, wo wir alles in allem ca 30 Leute waren, inklusive der lustigen Crew und dem überaus unterhaltsamen Captain. Kaum das das Boot abgelegt hatte setzte dieser sich eine Kapitänsmütze auf und eine lächerliche Brille mit riesigen Augen drauf und stellte sich den Anwesenden vor. Danach wurde beides durch die einzelnen Crewmitglieder gereicht und jeder trat vor die versammelte Mannschaft und gab einen kurzen Abriss, wer er ist, wie er heisst und was er so macht. Super Auftakt für einen super lustigen Abend. Dachten zumindest alle bis das letzte Mitglied der Besatzung endete und die Utensilien an den ersten Gast weiter reichte ;OP Ergo mussten alle die bescheuerte Brille aufsetzen den Kapitänshut auch und sich in die Mitte stellen und allen vorstellen. (Wie wir ja alle wissen ist soetwas immer nur solange komisch bis man selbst ran muss ;OP) Aber ich habe es überlebt und das Eis unter allen beteiligten war auf der Stelle gebrochen. Nach leckerem Essen (Green Lip Mussles & King Prawns, Rip Eye Steak with grilled Kumara and fresh Salad) ging dann auch die Party los. Erster stopp waren wunderschöne Wasserfälle (bei Nacht nocheinmal etwas ganz anderes). Danach ging es dann ein wenig durch die Bay um am Ende um Mitternacht ein tolles Feuerwerk im Hafen zu bewundern. Ein paar Minuten später kam dann die Namenlose Dame mit der ich da war und wünschte mir ein Happy New Year und ehe ich es mich versah hatte ich auch schon einen mega dicken und nassen Knutscher auf dem Mund. (Ich glaube das Wort berührungangst gibts im neuseeländischen Duden nicht ;OP ) Am Ende dieses gelungenen Abends lud sie mich dann noch ein jederzeit in ihrem Haus übernachten zu können auch mit Freunden, sollte ich mal wieder in der Bay sein.
Am nächsten morgen ging es dann weiter Richtung Kerikeri. Allerdings war nach ca 30 Minuten irgendwo im Nirgendwo, auf einer unbefestigten Nebenstraße durch den Regenwald Schluss, da der Fahrbare untersatz den Geist aufgegeben hatte. Ein Blick aufs Handy sagte mehr als 1000 Worte auch wenn da eigentlich nur 2 zu lesen waren : NO RECEPTION
Ein guter Start ins neue Jahr sieht für gewöhnlich anders aus. Aber nach bereits 30 Minuten kam ein anderer Wagen vorbei. Als ich winkend auf der Straße stand und "Help Help" rief, hupte die chinesische Besatzung nur und rief mir "Happy New Year" zu um dann winkend um die nächste Ecke zu verschwinden. Die Rettung kam 1 Stunde Später auf einem Motorrad und hieß Jason. Welcher den AA verständigen konnte und mein vorzeitiges Ableben somit verhindern. Weitere 3 Stunden strichen ins Land bis der füllige Herr vom Roadservice vor dem gestrandeten Vehikel stand 3 tropfen neues Öl einfüllte und grinsend 12 $ dafür verlangte. Heut dran zurückgedacht war das schon i wie witzig ;OP
Endlich angekommen in Kerikeri gings dann, nach einer Stärkung, direkt zum Cape Reinga, dem nördlichsten Punkt Neuseelands. Die Nacht verbrachte ich auf dem nahegelegenem Campingplatz zusammen mit ein paar anderen einsamen Seelen und ca 2 Milliarden Moskitos. ;Op Der darauffolgende Tag sollte dann auch mein letzter sein, aber nicht ohne noch einmal baden zu gehen. Als es dann hieß auf auf nach Auckland, hatte sich der fahrbare Untersatz gedacht " nö ick will nich, ick bleib hier". Das Resultat dieser erneuten Dienstquittierung war ein verpasster Flug, viele sonnige extra Stunden am Strand (wie immer ist am letzten Tag schönes Wetter ;OP ) ein extra Tag Urlaub und ein paar diverse, ungeplante Umkosten.
Am Tag danach war ich dann pünktlich am International Airport um meinen Flug zurück nach Blenheim anzutreten. Als ich wieder zuhause ankam, wurde ich direkt eingesammelt und zur Arbeit verschleppt... The END ;OP
Erleuchtungen :
1. Delphine schwimmen nur neben Booten her weil sie auf Zigarettenstummel warten die sie aufrauchen und somit ihre Nikotinsucht befriedigen können.
2. Man kann jeden küssen den man will auch ohne das OK des anderen, man muss nur schnell genug sein.
3. Verzweifelte Europäer sehen genauso aus wie feiernde Asiaten.
4. Vermiete niemals dein Bett, du könntest eine böse Überraschung vorfinden wenn du wieder kommst.
5. Wenn Mückenschwärme in die Flamme eines Campingkochers fliegen sieht das aus wie ein Minifeuerwerk, riecht nur anders.
Sonntag, 29. Januar 2012
Update! Na endlich...
Lang, lang ist's her, dass wir euch mit einem exklusiven Eintrag beglücken konnten. Aber das Warten soll sich ja bekanntlich auch lohnen! Denn in der Zwischenzeit ist ja bei uns auch einiges passiert: Wir hatten unseren ersten richtigen Urlaub, wir haben eine neue Bleibe gefunden... und unserer Toyutta geht es nich' so gut... aber alles der Reihe nach!
Es begaben sich kurz vor Weihnachten 3 mutige Geschöpfe (Nora, Norman und Messi) auf die gefährliche Reise ins geschüttelte und arg ramponierte Christchurch. Lebensmüde wie sie nun mal waren, wollten sie dort ein paar gemeinsame Tage verbringen, ehe sie für den Rest ihres Urlaubes getrennte Wege gehen sollten. Wie es am Freitag vor Weihnachten wieder mehrere größere Erdbeben gab, das Schicksal aber diesmal auf ihrer Seite war, ergab sich wie folgt:
Nachdem wir an unserem Abreisetag viel Zeit damit verbrachten, unsere sieben Sachen zu packen und es dann tatsächlich zu spät wurde, den ganzen Weg von Blenheim nach Christchurch zu fahren, entschieden wir uns, einen Zwischenstopp im beschaulichen Kaikoura zu machen. Dieser kleine Ort in Postkarten-Optik ist berühmt für leckeren Fisch und diverse Seefrüchte. Unangenehm wird es erst, wenn man sein Essen unter freiem Himmel genießen möchte, da es gut sein kann, dass sich die gefühlten 3 Millionen Möwen mit Vorliebe auf Touristen-Mahlzeiten stürzen!
Wir verbrachten eine ruhige Nacht am besagten Fleck, um dann am nächsten "Morgen" (Nachmittag) den Restweg nach Christchurch zurückzulegen. Wir kamen aber nicht weit, da Norman auf die glorreiche Idee kam, am Strand auf die Suche nach Robben zu gehen. Leider haben wir nur ein paar Paua-Muscheln (wir nennen sie auch Power-Muscheln) gefunden. Die kann man wunderbar als Aschenbecher benutzen! Einfach mal bei Google nach Bildern suchen...
Da wir mit dem Sammeln der Muscheln eine längere Zeit beschäftigt waren, kamen wir erst am späteren Nachmittag in Christchurch an. Und es verschlug uns buchstäblich die Sprache, als wir dann im Radio hörten, dass wir das letzte größere Erdbeben um eine Stunde verpasst haben. Wir haben uns dann von den kleineren Nachbeben in den Schlaf wiegen lassen :) Am nächsten Morgen gab es dann als Geburtstags-Überraschung für den Messi ein gemeinsames Frühstück bei "Denny's", einer Restaurant-Kette mit leckeren und vergleichsweise preiswerten Speisen. Messi hat sein Essen sogar umsonst bekommen, weil er ja Geburtstag hatte :D Leider haben wir es aus Zeitgründen nicht mehr geschafft, an den Strand zu fahren (auch weil es da aufgrund der Erdbeben kein WiFi mehr gab^^)...
Die Stunde sollte kommen, als wir uns dann voneinander verabschiedeten und für den Rest unseres Urlaubs getrennte Wege gingen. Ich kann euch erzählen, dass der Messi in Christchurch war, weil er da schon bei seinem letzten Aufenthalt ein paar nette Kontakte knüpfen konnte. Und ich habe mich natürlich sehr darüber gefreut, die Gelegenheit zu nutzen und die Leute mal wieder zu sehen. Ich habe mich für die Tage in der Doppelhaushälfte eines Freundes eingenistet, er hat mir sein Gästezimmer zur Verfügung gestellt. Natürlich habe ich auch Miete gezahlt und im Haushalt geholfen. Dafür hatte ich viel Privatsphäre, 'nen eigenen Schlüssel und habe nebenbei noch einige seiner Freunde kennengelernt. Tagsüber habe ich dann bei gutem Wetter Christchurch unsicher gemacht (ein bißchen Shopping hier, jemanden Daten da^^). Abends, wenn ich denn zu Hause war, saßen wir dann meist zusammen, haben BBQ gemacht oder DVDs geschaut... was man eben so macht, wenn man zu viel Freizeit hat. Und lasst euch gesagt sein: Es gab wieder Erdbeben satt! Gottseidank keines was so stark war, dass es bleibende Schäden (an Messi) hinterlassen konnte. Aber eben so starke, dass man sie sehr gut wahrnahm. Ich fürchte, es ist nur eine Frage der Zeit bis Christchurch wieder einem wirklich schlimmen Erdbeben zum Opfer fällt. Am Silvesterabend war ich dann auf eine Privatparty eingeladen. Es wurde sowas wie 'ne Gartenparty draus, denn es war ja mitten im Sommer, so dass man hier noch bis spät in die Nacht draußen sitzen konnte. Nur ein bißchen Feuerwerk hat mir hier gefehlt... das ist in Neuseeland eh nicht so populär wie in Deutschland.
Was die anderen beiden gemacht haben, dürfen sie natürlich selbst berichten :)
Kurz nach dem Jahreswechsel haben wir uns dann wieder in BBB, "Bloody Boring Blenheim", zusammengefunden. Alles in allem hat uns Dreien der Urlaub sehr gut getan.
Wir haben dann noch etwa 2 Wochen im Hostel gewohnt, ehe uns die Idee kam, doch mal am Schwarzen Brett unseres Supermarktes nach anderen Wohnmöglichkeiten zu schauen. Wir brauchten einfach mal einen Tapetenwechsel, denn in unserem Hostel wurde es einfach zu laut und voll. Mit mehr als 15 Leuten, die sich ein Badezimmer und eine Küche teilen... Aber siehe da, es gab viele Angebote, sich in Privathaushalten mit Gästezimmern einzunisten. Nach mehreren Besichtigungen haben wir uns dann ganz schnell für ein tolles Objekt entschieden. Denn wir haben gleich gefühlt, dass das ein einmaliges und unvergleichliches Angebot ist. Für bedeutend weniger Geld als im Hostel haben wir jetzt ein ruhiges zu Hause, welches wir uns momentan mit 3 anderen Mitbewohnern teilen, zwei Kiwi-Jungs und ein Chinese. Alles Studenten für Viticulture (Weinanbau), also praktisch Kollegen von uns^^ Messi und Normi teilen sich ein großes Ehebett in ihrem Zimmer mit großzügigem Kleiderschrank und einem eigenen privaten Badezimmer (wie geil is' das denn?). Nora hat ein Einzelzimmer (mehr Privatsphäre geht nich', im Unterschied zu 'nem Hostel, wo man gut und gerne mal in einem 8-Bett-Zimmer schlafen darf...). Außerdem gibt es noch ein Gemeinschafts-Bad mit Wanne, ein helles Wohnzimmer mit amerikanischer Küche, eine kleine BBQ-Ecke und Internet sowie Laundry (Kleiderputz) inklusive. Vermieter ist ein überaus netter, wenn auch manchmal etwas verwirrter Tscheche, der seiner Familie sogar ein eigenes Haus gebaut hat, also mit seinen eigenen Händen und so! Fotos von unserem Heim gibt es bei Facebook. Bitte hier klicken! MUAHAHA nein hier!
Also lasst euch gesagt sein, dass wir uns in unserer neuen Bleibe sehr wohlfühlen.
Das einzige, was uns zurzeit Sorgen bereitet ist unsere geliebte Toyutta. Vor ein paar Tagen, pünktlich zum Ablauf unserer Warrent of Fitness (kurz WOF, in Deutschland ist das der TÜV), hat uns die von uns gewählte Werkstatt die Verlängerung der Garantie verwehrt. Nachweislich aus sicherheitstechnischen Gründen. Die Bremsen wurden im vergangenen halben Jahr so sehr beansprucht, dass die auf jeden Fall gewartet werden sollten. Genauso wie ein Keilriemen und kleinere Schönheitsfehler. Außerdem wurde uns nahe gelegt, uns sehr bald auch neue Reifen zu besorgen. Leider mussten wir uns danach auch anhören, dass wir ausgerechnet bei einer Werkstatt waren, die auf jede Kleinigkeit schaut und dann auch ganz schnell mal sagt, dass das Fahrzeug so nicht mehr straßentauglich ist. Aber besser so, als wenn uns Toyutta in wenigen Wochen so richtig um die Ohren fliegt^^ Wenigstens haben wir noch die Erlaubnis, 28 Tage mit dem Van zu fahren und bis dahin alle Reparaturen getätigt zu haben, ehe es dann noch einmal in die Werkstatt geht.
So liebe Leser, nun seit ihr wieder auf dem Laufenden und könnt wieder sicheren Gefühls schlafen gehn'! Wie ihr seht, hier ist immer was los aber egal was auch passiert, ich denke, wir meistern alle unvorhergesehenen Ereignisse ganz gut.
Vielen Dank auch für alle Weihnachts- und Neujahrsgrüße, die uns in der Zeit erreicht haben. Und immer dran denken: Die Kommentarfunktion hier darf auch gern benutzt werden ;)
Alles Gute ins kalte und verregnete Deutschland!
Eure drei Chaoten!
Samstag, 17. Dezember 2011
Merry X-Mas and a happy New Year !!!
Samstag, 3. Dezember 2011
11.11.2011 - DAS Karnevalsdatum überhaupt....
....und der beschissenste Karnevalsauftakt meines bisherigen Lebens.
Mal abgesehen von der Tatsache, dass ich diesen Tag leider nicht zu Hause feiern konnte, lief an dem Tag mal so alles daneben. Eigentlich hatte ich 11:11 Uhr eine Verabredung mit Mama und Sekt vor dem Computer, um wenigstens ein bisschen diesen Tag zu feiern. Stattdessen hat jedoch schon früh angefangen das Internet zu spinnen, sodass ich keine Verbindung nach Hause hatte und meine Sektflasche, die ich früh gekauft hatte scheinbar doch alleine trinken musste. Dementsprechend war meine Laune gleich morgens dann auch erstmal im Eimer.
Der weitere Tag war dann erstmal recht lustig, da wir mit Normi quer durch Christchurch gefahren sind, auf der Suche nach vernünftigen Toiletten und nem Starbucks. Haben allerdings nur zweiteres gefunden, aber das war auch sehr zufriedenstellend, zumal es die leckeren Weihnachtssorten gab :-).
Als wir dann zum Parkplatz zurückgegangen sind, mussten wir blöderweise feststellen, dass unser Auto ein Eigenleben entwickelt hat und (ohne mein bewusstes Zutun) das Licht an war. Somit war auch die Batterie zum wiederholten Male leer und wir mussten den AA anrufen. Witzigerweise wär das ber gar nicht nötig gewesen, da der nette Mann, der uns fremdstarten wollte gar nichts machen brauchte, weil sich die Batterie irgendwie wieder selbst aufgeladen hatte und das Auto aus eigener Kraft starten konnte. Also war nun schon der dritte der sechs freien Anrufen bei dem AA (pro Jahr) weg und gewissermaßen vergeudet, da er nicht bnötig war. Da wir hier gelernt haben über sowas nur zu lachen und nicht alles so ernst zu nehmen, spaßte Norman gleich rum: "So noch drei übrig, aber der Tag ist ja noch lang." Blöderweise hätte er das nicht sagen sollen, denn nach knapp einer halben Stunde Fahrt mussten wir auch schon wieder anhalten, da irgendwas mit der Kupplung nicht stimmte. Zu unserem Erschrecken mussten wir dann feststellen, dass unser Auto qualmt und auch noch Öl verliert. Wir beide, mit super Autokenntnissen ausgestattet, erstmal total verzweifelt und dann wieder den AA angerufen. Von dem haben wir dann erfahren, dass irgendein Teil an der Kupplung kapuut ist und ausgewechselt werden muss, bevor wir wieder fahren können. Zum Glück für uns durften wir auf dem Parkplatz von der Werkstatt übernachten und mussten uns nicht noch auf die Suche nach einem Hostel machen. Nachdem ich dann zum ersten Mal abgeschleppt wurde, haben wir uns mit Norman dann erstmal eine Pizza bei Hell Pizza gegönnt (lag dirket gegenüber der Werkstatt).
Somit war mein Vorhaben für 11:11 Uhr dann gänzlich gekenzelt, da wir dort irgendwo im nirgendwo standen und kein bisschen Aussicht auf Internet hatten. Allerdings hab ich es mir nicht nehmen lassen und hab meine Sektflasche trotzdem getrunken (ja die ganze Flasche!!! es war nötig nach dem Tag) und hab dann mit Norman angestoßen und über diesen verkorksten Tag gelacht. Was sollten wir auch anderes tun =).
Den nächsten Tag haben wir dann die ganze Zeit in der Werkstatt verbracht und darauf gewartet, dass unsere Toyutta wieder geflickt wird. Freundlicherweise durften wir auch die Küche und die Toiletten benutzen und unsere ganzen elektrischen Geräte aufladen.
Als Toyutta dann wieder schnurrte wie ein Kätzchen, wir ca. das doppelte von dem eigentlich Preis bezahlt haben (wie wir im Nachhinein erfahren haben), gings es dann wieder auf nach Blenheim mit Übernachtungsstopp in Kaikoura.
Von dort ging es dann bei strahlendem Sonnenschein an einer wunderschönen Küstenlandschaft entlang, ein kleiner Trost dafür, dass ich wusste, dass genau zu der Zeit in Welzow der Sessionsauftakt gefeiert wurde.
Das Video, dass ich an dem Morgen gemacht habe, nur um zu zeigen, was ich genießen durfte, als zu Hause gefeiert wurde, folgt bald.
So, soviel zu meinem Karnevalsauftakt 2011.
Ganz liebe Grüße und ein (nachträgliches) kräftiges "Welzow Hellau" aus dem sonnigen Blenheim
von dem Karnevallsnarr der drei Chaoten =)
Mal abgesehen von der Tatsache, dass ich diesen Tag leider nicht zu Hause feiern konnte, lief an dem Tag mal so alles daneben. Eigentlich hatte ich 11:11 Uhr eine Verabredung mit Mama und Sekt vor dem Computer, um wenigstens ein bisschen diesen Tag zu feiern. Stattdessen hat jedoch schon früh angefangen das Internet zu spinnen, sodass ich keine Verbindung nach Hause hatte und meine Sektflasche, die ich früh gekauft hatte scheinbar doch alleine trinken musste. Dementsprechend war meine Laune gleich morgens dann auch erstmal im Eimer.
Der weitere Tag war dann erstmal recht lustig, da wir mit Normi quer durch Christchurch gefahren sind, auf der Suche nach vernünftigen Toiletten und nem Starbucks. Haben allerdings nur zweiteres gefunden, aber das war auch sehr zufriedenstellend, zumal es die leckeren Weihnachtssorten gab :-).
Als wir dann zum Parkplatz zurückgegangen sind, mussten wir blöderweise feststellen, dass unser Auto ein Eigenleben entwickelt hat und (ohne mein bewusstes Zutun) das Licht an war. Somit war auch die Batterie zum wiederholten Male leer und wir mussten den AA anrufen. Witzigerweise wär das ber gar nicht nötig gewesen, da der nette Mann, der uns fremdstarten wollte gar nichts machen brauchte, weil sich die Batterie irgendwie wieder selbst aufgeladen hatte und das Auto aus eigener Kraft starten konnte. Also war nun schon der dritte der sechs freien Anrufen bei dem AA (pro Jahr) weg und gewissermaßen vergeudet, da er nicht bnötig war. Da wir hier gelernt haben über sowas nur zu lachen und nicht alles so ernst zu nehmen, spaßte Norman gleich rum: "So noch drei übrig, aber der Tag ist ja noch lang." Blöderweise hätte er das nicht sagen sollen, denn nach knapp einer halben Stunde Fahrt mussten wir auch schon wieder anhalten, da irgendwas mit der Kupplung nicht stimmte. Zu unserem Erschrecken mussten wir dann feststellen, dass unser Auto qualmt und auch noch Öl verliert. Wir beide, mit super Autokenntnissen ausgestattet, erstmal total verzweifelt und dann wieder den AA angerufen. Von dem haben wir dann erfahren, dass irgendein Teil an der Kupplung kapuut ist und ausgewechselt werden muss, bevor wir wieder fahren können. Zum Glück für uns durften wir auf dem Parkplatz von der Werkstatt übernachten und mussten uns nicht noch auf die Suche nach einem Hostel machen. Nachdem ich dann zum ersten Mal abgeschleppt wurde, haben wir uns mit Norman dann erstmal eine Pizza bei Hell Pizza gegönnt (lag dirket gegenüber der Werkstatt).
Somit war mein Vorhaben für 11:11 Uhr dann gänzlich gekenzelt, da wir dort irgendwo im nirgendwo standen und kein bisschen Aussicht auf Internet hatten. Allerdings hab ich es mir nicht nehmen lassen und hab meine Sektflasche trotzdem getrunken (ja die ganze Flasche!!! es war nötig nach dem Tag) und hab dann mit Norman angestoßen und über diesen verkorksten Tag gelacht. Was sollten wir auch anderes tun =).
Den nächsten Tag haben wir dann die ganze Zeit in der Werkstatt verbracht und darauf gewartet, dass unsere Toyutta wieder geflickt wird. Freundlicherweise durften wir auch die Küche und die Toiletten benutzen und unsere ganzen elektrischen Geräte aufladen.
Als Toyutta dann wieder schnurrte wie ein Kätzchen, wir ca. das doppelte von dem eigentlich Preis bezahlt haben (wie wir im Nachhinein erfahren haben), gings es dann wieder auf nach Blenheim mit Übernachtungsstopp in Kaikoura.
Von dort ging es dann bei strahlendem Sonnenschein an einer wunderschönen Küstenlandschaft entlang, ein kleiner Trost dafür, dass ich wusste, dass genau zu der Zeit in Welzow der Sessionsauftakt gefeiert wurde.
Das Video, dass ich an dem Morgen gemacht habe, nur um zu zeigen, was ich genießen durfte, als zu Hause gefeiert wurde, folgt bald.
So, soviel zu meinem Karnevalsauftakt 2011.
Ganz liebe Grüße und ein (nachträgliches) kräftiges "Welzow Hellau" aus dem sonnigen Blenheim
von dem Karnevallsnarr der drei Chaoten =)
Freitag, 25. November 2011
Ruhe in Frieden, Rudi.
Am 18.11. um 1 Uhr morgens ist mein geliebtes Haustier Rudi verstorben.
Er wurde 13 Jahre alt. Das ist in Menschenjahren etwa 72.
Rudi hatte ein schwaches Herz und war die letzten Tage seines Lebens nicht mehr in der Lage, allein zum Wassernapf zu gehen. Er hat nur noch geschlafen oder Anfälle bekommen. Als er in seiner Schicksalsnacht beim Tierarzt lag, hatte er zu viel Wasser in der Lunge. Das hat sein Herz zum Stillstand gebracht. Die Ärzte hätten versuchen können, ihn zu reanimieren. Aber das wäre lediglich unnötige Quälerei für einen kleiner Aufschub gewesen. Rudi hat seine Augen zugemacht und ist nicht mehr aufgewacht.
Rudi mochte es, Joghurtbecher auszuschlecken. Und er mochte Käse. Sein Lieblingsplatz im Sommer waren die kalten Fliesen im Badezimmer. Im Winter auf dem Sofa unter einer Decke. Wenn Besuch kam, hat er immer ganz laut gebellt und wurde dafür mit einem Leckerli belohnt. Im Schlaf hat er immer mit seinen Pfoten gewackelt.
Er ist jetzt bei seiner Mutti in Mecklenburg begraben. Er hat einen friedlichen Platz für die Ewigkeit bekommen. In seinem Grab und in meinem Herzen. Es tröstet, dass er nie wieder Schmerzen erleiden muss.
Ich werde dich vermissen...
Ich liebe dich, mein Rudi, Rennschwein, Rüdiger, Wudy... meine Presswurst.
Blenheim und der Wein
Nachdem wir ja in Christchurch einen Tag lang mal wieder Arbeiterluft schnuppern durften, war es uns dann aber leider nicht vergönnt, dort auch andere Jobs zu finden. Glücklicherweise kam aus Blenheim die Nachricht, dass es dort innerhalb weniger Tage genug Arbeit auf den Vineyards geben wird. Also begaben wir uns vor etwa 2 Wochen wieder Richtung Norden der Südinsel. Dort angekommen, fanden wir uns in unserem zukünftigen Hostel wieder. Was hier üblich ist, ist die Bedingung, in dem Hostel einzuchecken, das mit dem zukünftigen Arbeitgeber zusammenarbeitet, also an den man vom Hostel vermittelt wird. Blenheim selbst ist eine ziemlich langweilige kleine Stadt. Sehenswürdigkeiten gibt es hier keine, das Stadtzentrum ist auch nicht wirklich groß. Also keine Stadt in der man freiwillig Urlaub oder Ferien machen würde.
Mit dem Hostel an sich haben wir einen Glückstreffer gelandet. Für vergleichsweise wenig Geld sind wir in einem 5-Bett-Zimmer untergebracht, haben Internet und Waschmaschine inklusive (auch wenn das Internet die meiste Zeit des Tages sehr langsam ist oder überhaupt nicht funktioniert^^), eine große Küche; und das Hostel liegt sehr zentral, nur ein paar Minuten vom Stadtzentrum entfernt. Außerdem sind die anderen Backpacker hier im Haus allesamt sehr nette und aufgeschlossene Leute.
Zur Arbeit selber sei gesagt, dass wir auch hier einen Glückstreffer gelandet haben. Wo bei anderen Arbeitgebern für geleistete Arbeit bezahlt wird, haben wir einen (für Backpacker-Verhältnisse) großzügigen Stundenlohn und außerdem ein freies Wochenende! Bemerkenswert ist aber auch, dass wir für zu schnelles Arbeiten - wie man es ja als vorbildlicher, deutscher Arbeitnehmer gewohnt ist - eher noch angerüffelt werden und dann langsamer machen müssen...
Die Weintraubenpflanzen könnt ihr euch wie ein T vorstellen, also ein Stamm der oben in zwei Hauptstränge mündet. Die Arbeit selber besteht aus verschiedenen Arbeitsschritten. Da haben wir das Bud Rubbing, was das Entfernen von Knospen und kleinen Ästen an den Stämmen darstellt. Das Shooting bezeichnet das Entfernen von ungeliebten Ästen an den beiden Hauptsträngen der Pflanze. Dann gibt es das Wire Lifting, das Anbringen von Metallsträngen auf Idealhöhe, um zu kontrollieren, dass die Pflanzen in bestimmte Richtungen wachsen. Und dann gibt es noch das Ziehen der Nebenäste auf die Richtige Seite der Metallstränge abhängig von welcher Seite der Wind kommt :P
Klingt komplizierter als es ist, zumal wir auch den ganzen Tag an der (frischen) Luft sind. Eigentlich ist die Sonne hier unberechenbar und heiß (Sonnenbrandalarm!!!). Nachteilig wirkt sich leider der Gebrauch der ziemlich aggressiven Pestizide aus, die einem die Nase zum Laufen bringt und die in Kombination mit Heuschnupfen so manchen Backpacker arbeitsunfähig macht.
Wir haben gestern auch unseren ersten Gehaltsscheck bekommen, zusammen mit dem Geld vom Cup Day, was so lange auf sich hat warten lassen. Da sind wir erstmal ausgiebig einkaufen gegangen... und Tanken^^ Fühlt sich echt gut an, endlich mal wieder selbst verdientes Geld auf dem Konto zu haben.
Nun habt ihr einen kleinen Einblick bekommen, was wir so den lieben langen Tag machen müssen. Der Eintrag war ja auch mal echt überfällig :P
Mittwoch, 9. November 2011
Christchurch Cup Day 2011
Das jährliche Großereignis in Christchurch ist der Cup Day. Da dreht sich alles um Pferderennen, bei denen man Wetten abschließen und demnach viel Geld gewinnen aber auch verlieren kann (keine Sorge, wir haben unsere drei Groschen brav bei uns behalten). Allerdings geht es den meisten Besuchern - etwa 25.000 den ganzen Tag über - hauptsächlich nicht unbedingt um das Wetten sondern um das Saufen!
Als wir am Montag erfahren haben, dass wir an diesem Großereignis teilhaben dürfen, als offizielle Mitarbeiter, waren wir natürlich sehr gespannt und haben uns gefreut, dass wir nach so langer Zeit des Wartens endlich wieder tätig werden durften. Nach freundlicher Instruktion durch die Jobagentur mussten wir uns erstmal der geforderten Norm entsprechend einkleiden. Komplett in schwarz, von Kopf bis Fuß, keine Piercings uns keine sonstigen auffallenden Abnormitäten. Da so ein Backpacker allerdings nicht unbedingt mit Hemd und Lackschuh unterwegs ist, haben wir uns im 2-Dollar-Second-Hand-Laden eingekleidet (Messi sah aus wie Charlie Chaplin, Fotos werden nachgereicht^^).
Der Tag selbst begann für uns ganz human um 9:30 Uhr. Dank unserer VIP-Pässe kamen wir ohne weiteres auf das Gelände und haben auch gleich unsere Einsatzorte gefunden. Normi uns ich durften in einer Bar arbeiten, Nora in einer anderen. Anfangs haben wir uns noch ziemlich fehl am Platz gefühlt, die High Society in Anzügen, teuren Kleidern und mit extravagantem Kopfschmuck; und wir komplett im Humana-Look. Die erste Stunde verging wie im Fluge und bestand eigentlich nur aus Einweisungen, was jeder zu tun hatte. Norman und ich waren sogenannte Stockpusher. Stellt euch eine Bar mit 4 Kassen vor, an der massig Alkohol verkauft wird. Da aber der gute Stoff nicht komplett unter der Theke Platz hat, muss immer für Nachschub gesorgt werden. Dafür waren wir Jungs zuständig. Hinter der Bar gab es einen großen Kühlcontainer, wo alles gelagert wurde. Auf dem Gelände selbst gab es dann nochmal drei Container, aus denen wir Nachschub holen mussten, wenn's im Kühlcontainer knapp wurde. Außerdem mussten wir auch ein Auge darauf haben, allen anfallenden Müll zu entsorgen (gut dass wir dank unserer Arbeit in der Recycling-Fabrik keine Berührungsängste mehr hatten!) und Plastik-Sektgläser zu basteln (nervig!). Nora in der anderen Bar war für das Polieren von Gläsern zuständig sowie für die Bedienung der Gäste. Trotz zeitweiser Verständigungsprobleme (betrunkene, nuschelnde, vulgäre Männer) hat auch sie alles ganz toll gemeistert.
Und was sollen wir sagen? Es hat einfach nur richtig Spaß gemacht, auch wenn wir den ganzen Tag über eigentlich keine Pausen hatten und noch nicht mal was zu Essen bekommen haben. Aber die Zeit verging wie im Fluge und es war amüsant mit anzusehen, wie die Nachkömmlinge reicher Eltern Papi's wohlverdientes Geld in Alk umsetzen und sich (so toll sie teilweise auch gekleidet waren) benahmen wie Urmenschen. Kein Benehmen, anstößig und vulgär; und wie der Bereich vor der Bar aussah, ist in Worten kaum zu beschreiben. Ja, wir mussten das auch alles saubermachen! Wahrscheinlich dachten die sich: "Hey, es gibt doch Personal dafür." Da gab es sogar 'ne Schlägerei vor unserer Bar. Da war einfach nur noch Fremdschämen angesagt...
Also im Großen und Ganzen ein sehr gelungener Tag, besonders weil wir auch mal etwas machen konnten, was wir noch nie vorher gemacht hatten. Und auch wenn uns abends die Füße abgefallen sind, hat sich der Aufwand gelohnt. Wir hoffen nur, dass sich unsere Mühe auch im Gehalt wiederspiegelt^^
Jetzt heißt es wieder Daumendrücken, dass wir auch bald wieder irgendwo arbeiten dürfen.
Mittwoch, 2. November 2011
Samstag, 29. Oktober 2011
Liebesgrüße aus Mos... äh Wellington^^
Ja Mutti, eigentlich wäre es auch mal wieder Zeit, hier etwas reinzuschreiben. Allerdings gibt es momentan nichts Aufregendes, woran wir euch teilhaben lassen könnten.
Mit Sicherheit ist Wellington ein sehr schöner Ort und wir haben eigentlich Glück, dass uns gerade hier das Geld ausgeht^^ Denn es ist bei weitem erträglicher, seinen Tag in der Bücherei zu verbringen, wo es gratis Internet gibt solange man will, und man geschützt ist vor den Wellingtoner Wetter-Eskapaden! Denn das lasst euch gesagt sein: Es gibt kaum einen Ort auf der Welt, der so unberechenbar windig sein kann. Und dank unseres exklusiven Park-/Schlafplatzes am Meer gibt's 'ne gratis Salzkruste für Toyutta noch dazu!
Es ist nicht einfach, Wellington zu beschreiben. An sich ist es eine Kleinstadt und obwohl es ja die Hauptstadt ist, wohnen hier im Zentrum gerade einmal um die 160.000 Menschen. Im Großraum Wellington gut über 400.000. Das ist dann praktisch Friedrichshain-Kreuzberg als autonome Stadt^^ Aber genau das hat auch wieder etwas gutes. Hier im Zentrum haben wir alles praktisch vor der Haustür, es macht daher viel Spaß, die Stadt einfach mal zu Fuß zu erkunden. Und es ist hier auch viel einfacher, andere Leute kennenzulernen, mit denen man die Stadt unsicher machen kann.
Es gibt hier ein Paar Ecken, die haben ein ganz besonderes Flair. Straßen, so alternativ und bunt und obendrein noch fußgängerfreundlich (ja Berlin, da kannste noch was lernen!) und im Kontrast dazu wieder die Hauptstraße mit einem Haufen Fressläden und teuren Boutiquen. Und dann ist da ja noch die schöne Strandpromenade.
Also keine Sorge, uns geht es den Umständen entsprechend gut :)
Und zum Thema Rugby soll nur soviel gesagt sein:
NEUSEELAND IST WELTMEISTÄÄÄÄÄ!!!
Wir durften uns das Finale gegen Frankreich sogar gratis in einem richtig schönen Kino anschauen, erbaut um 1920, also kein Filmtempel im Stil von CinemaxX, UCI und Co. Und was danach auf den Straßen los war, muss ich sicherlich gar nicht beschreiben. Es war einfach nur spaßig!
Die Jobsuche verläuft schleppend. Eigentlich erwarten wir jeden Tag, runter nach Blenheim auf die Südinsel zu können, da dort momentan viele Arbeiter auf den Vineyards, also in den Weingärten gesucht werden. Allerdings sind sich die werten Herrschaften dort unten noch nicht sicher, wann genau sie denn anfangen möchten. Also bleibt uns nur das Abwarten.
Soviel zur Lage der Nation. Und denkt dran: Wir freuen uns immer über aufmunternde eMails, Gästebucheinträge oder Kommentare. Also fleißig posten, seit nicht scheu!^^
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