Samstag, 17. Dezember 2011

Videoanhang zum 11.11.11

Karneval in Kaikoura

Merry X-Mas and a happy New Year !!!

Sunny Christmas Elks ;OP


Unser Rudiiiiii ;OP


Wir wuenschen allen daheim gebliebenen ein besinnliches und frohes Weihnachtsfest und einen feucht froehlichen Rutsch ins neue Jahr 2012!
LG eure 3 Chaoten
Nora
Sheldon
& Normi

Samstag, 3. Dezember 2011

11.11.2011 - DAS Karnevalsdatum überhaupt....

....und der beschissenste Karnevalsauftakt meines bisherigen Lebens.

Mal abgesehen von der Tatsache, dass ich diesen Tag leider nicht zu Hause feiern konnte, lief an dem Tag mal so alles daneben. Eigentlich hatte ich 11:11 Uhr eine Verabredung mit Mama und Sekt vor dem Computer, um wenigstens ein bisschen diesen Tag zu feiern. Stattdessen hat jedoch schon früh angefangen das Internet zu spinnen, sodass ich keine Verbindung nach Hause hatte und meine Sektflasche, die ich früh gekauft hatte scheinbar doch alleine trinken musste. Dementsprechend war meine Laune gleich morgens dann auch erstmal im Eimer.
Der weitere Tag war dann erstmal recht lustig, da wir mit Normi quer durch Christchurch gefahren sind, auf der Suche nach vernünftigen Toiletten und nem Starbucks. Haben allerdings nur zweiteres gefunden, aber das war auch sehr zufriedenstellend, zumal es die leckeren Weihnachtssorten gab :-).
Als wir dann zum Parkplatz zurückgegangen sind, mussten wir blöderweise feststellen, dass unser Auto ein Eigenleben entwickelt hat und (ohne mein bewusstes Zutun) das Licht an war. Somit war auch die Batterie zum wiederholten Male leer und wir mussten den AA anrufen. Witzigerweise wär das ber gar nicht nötig gewesen, da der nette Mann, der uns fremdstarten wollte gar nichts machen brauchte, weil sich die Batterie irgendwie wieder selbst aufgeladen hatte und das Auto aus eigener Kraft starten konnte. Also war nun schon der dritte der sechs freien Anrufen bei dem AA (pro Jahr) weg und gewissermaßen vergeudet, da er nicht bnötig war. Da wir hier gelernt haben über sowas nur zu lachen und nicht alles so ernst zu nehmen, spaßte Norman gleich rum: "So noch drei übrig, aber der Tag ist ja noch lang." Blöderweise hätte er das nicht sagen sollen, denn nach knapp einer halben Stunde Fahrt mussten wir auch schon wieder anhalten, da irgendwas mit der Kupplung nicht stimmte. Zu unserem Erschrecken mussten wir dann feststellen, dass unser Auto qualmt und auch noch Öl verliert. Wir beide, mit super Autokenntnissen ausgestattet, erstmal total verzweifelt und dann wieder den AA angerufen. Von dem haben wir dann erfahren, dass irgendein Teil an der Kupplung kapuut ist und ausgewechselt werden muss, bevor wir wieder fahren können. Zum Glück für uns durften wir auf dem Parkplatz von der Werkstatt übernachten und mussten uns nicht noch auf die Suche nach einem Hostel machen. Nachdem ich dann zum ersten Mal abgeschleppt wurde, haben wir uns mit Norman dann erstmal eine Pizza bei Hell Pizza gegönnt (lag dirket gegenüber der Werkstatt).
Somit war mein Vorhaben für 11:11 Uhr dann gänzlich gekenzelt, da wir dort irgendwo im nirgendwo standen und kein bisschen Aussicht auf Internet hatten. Allerdings hab ich es mir nicht nehmen lassen und hab meine Sektflasche trotzdem getrunken (ja die ganze Flasche!!! es war nötig nach dem Tag) und hab dann mit Norman angestoßen und über diesen verkorksten Tag gelacht. Was sollten wir auch anderes tun =).
Den nächsten Tag haben wir dann die ganze Zeit in der Werkstatt verbracht und darauf gewartet, dass unsere Toyutta wieder geflickt wird. Freundlicherweise durften wir auch die Küche und die Toiletten benutzen und unsere ganzen elektrischen Geräte aufladen.
Als Toyutta dann wieder schnurrte wie ein Kätzchen, wir ca. das doppelte von dem eigentlich Preis bezahlt haben (wie wir im Nachhinein erfahren haben), gings es dann wieder auf nach Blenheim mit Übernachtungsstopp in Kaikoura.
Von dort ging es dann bei strahlendem Sonnenschein an einer wunderschönen Küstenlandschaft entlang, ein kleiner Trost dafür, dass ich wusste, dass genau zu der Zeit in Welzow der Sessionsauftakt gefeiert wurde.
Das Video, dass ich an dem Morgen gemacht habe, nur um zu zeigen, was ich genießen durfte, als zu Hause gefeiert wurde, folgt bald.
So, soviel zu meinem Karnevalsauftakt 2011.

Ganz liebe Grüße und ein (nachträgliches) kräftiges "Welzow Hellau" aus dem sonnigen Blenheim
von dem Karnevallsnarr der drei Chaoten =)

Freitag, 25. November 2011

Ruhe in Frieden, Rudi.

Am 18.11. um 1 Uhr morgens ist mein geliebtes Haustier Rudi verstorben.
Er wurde 13 Jahre alt. Das ist in Menschenjahren etwa 72.

Rudi hatte ein schwaches Herz und war die letzten Tage seines Lebens nicht mehr in der Lage, allein zum Wassernapf zu gehen. Er hat nur noch geschlafen oder Anfälle bekommen. Als er in seiner Schicksalsnacht beim Tierarzt lag, hatte er zu viel Wasser in der Lunge. Das hat sein Herz zum Stillstand gebracht. Die Ärzte hätten versuchen können, ihn zu reanimieren. Aber das wäre lediglich unnötige Quälerei für einen kleiner Aufschub gewesen. Rudi hat seine Augen zugemacht und ist nicht mehr aufgewacht.

Rudi mochte es, Joghurtbecher auszuschlecken. Und er mochte Käse. Sein Lieblingsplatz im Sommer waren die kalten Fliesen im Badezimmer. Im Winter auf dem Sofa unter einer Decke. Wenn Besuch kam, hat er immer ganz laut gebellt und wurde dafür mit einem Leckerli belohnt. Im Schlaf hat er immer mit seinen Pfoten gewackelt.

Er ist jetzt bei seiner Mutti in Mecklenburg begraben. Er hat einen friedlichen Platz für die Ewigkeit bekommen. In seinem Grab und in meinem Herzen. Es tröstet, dass er nie wieder Schmerzen erleiden muss.

Ich werde dich vermissen...
Ich liebe dich, mein Rudi, Rennschwein, Rüdiger, Wudy... meine Presswurst.

Blenheim und der Wein

Nachdem wir ja in Christchurch einen Tag lang mal wieder Arbeiterluft schnuppern durften, war es uns dann aber leider nicht vergönnt, dort auch andere Jobs zu finden. Glücklicherweise kam aus Blenheim die Nachricht, dass es dort innerhalb weniger Tage genug Arbeit auf den Vineyards geben wird. Also begaben wir uns vor etwa 2 Wochen wieder Richtung Norden der Südinsel. Dort angekommen, fanden wir uns in unserem zukünftigen Hostel wieder. Was hier üblich ist, ist die Bedingung, in dem Hostel einzuchecken, das mit dem zukünftigen Arbeitgeber zusammenarbeitet, also an den man vom Hostel vermittelt wird. Blenheim selbst ist eine ziemlich langweilige kleine Stadt. Sehenswürdigkeiten gibt es hier keine, das Stadtzentrum ist auch nicht wirklich groß. Also keine Stadt in der man freiwillig Urlaub oder Ferien machen würde.

Mit dem Hostel an sich haben wir einen Glückstreffer gelandet. Für vergleichsweise wenig Geld sind wir in einem 5-Bett-Zimmer untergebracht, haben Internet und Waschmaschine inklusive (auch wenn das Internet die meiste Zeit des Tages sehr langsam ist oder überhaupt nicht funktioniert^^), eine große Küche; und das Hostel liegt sehr zentral, nur ein paar Minuten vom Stadtzentrum entfernt. Außerdem sind die anderen Backpacker hier im Haus allesamt sehr nette und aufgeschlossene Leute.

Zur Arbeit selber sei gesagt, dass wir auch hier einen Glückstreffer gelandet haben. Wo bei anderen Arbeitgebern für geleistete Arbeit bezahlt wird, haben wir einen (für Backpacker-Verhältnisse) großzügigen Stundenlohn und außerdem ein freies Wochenende! Bemerkenswert ist aber auch, dass wir für zu schnelles Arbeiten - wie man es ja als vorbildlicher, deutscher Arbeitnehmer gewohnt ist - eher noch angerüffelt werden und dann langsamer machen müssen...
Die Weintraubenpflanzen könnt ihr euch wie ein T vorstellen, also ein Stamm der oben in zwei Hauptstränge mündet. Die Arbeit selber besteht aus verschiedenen Arbeitsschritten. Da haben wir das Bud Rubbing, was das Entfernen von Knospen und kleinen Ästen an den Stämmen darstellt. Das Shooting bezeichnet das Entfernen von ungeliebten Ästen an den beiden Hauptsträngen der Pflanze. Dann gibt es das Wire Lifting, das Anbringen von Metallsträngen auf Idealhöhe, um zu kontrollieren, dass die Pflanzen in bestimmte Richtungen wachsen. Und dann gibt es noch das Ziehen der Nebenäste auf die Richtige Seite der Metallstränge abhängig von welcher Seite der Wind kommt :P
Klingt komplizierter als es ist, zumal wir auch den ganzen Tag an der (frischen) Luft sind. Eigentlich ist die Sonne hier unberechenbar und heiß (Sonnenbrandalarm!!!). Nachteilig wirkt sich leider der Gebrauch der ziemlich aggressiven Pestizide aus, die einem die Nase zum Laufen bringt und die in Kombination mit Heuschnupfen so manchen Backpacker arbeitsunfähig macht.

Wir haben gestern auch unseren ersten Gehaltsscheck bekommen, zusammen mit dem Geld vom Cup Day, was so lange auf sich hat warten lassen. Da sind wir erstmal ausgiebig einkaufen gegangen... und Tanken^^ Fühlt sich echt gut an, endlich mal wieder selbst verdientes Geld auf dem Konto zu haben.

Nun habt ihr einen kleinen Einblick bekommen, was wir so den lieben langen Tag machen müssen. Der Eintrag war ja auch mal echt überfällig :P

Mittwoch, 9. November 2011

Christchurch Cup Day 2011

Das jährliche Großereignis in Christchurch ist der Cup Day. Da dreht sich alles um Pferderennen, bei denen man Wetten abschließen und demnach viel Geld gewinnen aber auch verlieren kann (keine Sorge, wir haben unsere drei Groschen brav bei uns behalten). Allerdings geht es den meisten Besuchern - etwa 25.000 den ganzen Tag über - hauptsächlich nicht unbedingt um das Wetten sondern um das Saufen!

Als wir am Montag erfahren haben, dass wir an diesem Großereignis teilhaben dürfen, als offizielle Mitarbeiter, waren wir natürlich sehr gespannt und haben uns gefreut, dass wir nach so langer Zeit des Wartens endlich wieder tätig werden durften. Nach freundlicher Instruktion durch die Jobagentur mussten wir uns erstmal der geforderten Norm entsprechend einkleiden. Komplett in schwarz, von Kopf bis Fuß, keine Piercings uns keine sonstigen auffallenden Abnormitäten. Da so ein Backpacker allerdings nicht unbedingt mit Hemd und Lackschuh unterwegs ist, haben wir uns im 2-Dollar-Second-Hand-Laden eingekleidet (Messi sah aus wie Charlie Chaplin, Fotos werden nachgereicht^^).

Der Tag selbst begann für uns ganz human um 9:30 Uhr. Dank unserer VIP-Pässe kamen wir ohne weiteres auf das Gelände und haben auch gleich unsere Einsatzorte gefunden. Normi uns ich durften in einer Bar arbeiten, Nora in einer anderen. Anfangs haben wir uns noch ziemlich fehl am Platz gefühlt, die High Society in Anzügen, teuren Kleidern und mit extravagantem Kopfschmuck; und wir komplett im Humana-Look. Die erste Stunde verging wie im Fluge und bestand eigentlich nur aus Einweisungen, was jeder zu tun hatte. Norman und ich waren sogenannte Stockpusher. Stellt euch eine Bar mit 4 Kassen vor, an der massig Alkohol verkauft wird. Da aber der gute Stoff nicht komplett unter der Theke Platz hat, muss immer für Nachschub gesorgt werden. Dafür waren wir Jungs zuständig. Hinter der Bar gab es einen großen Kühlcontainer, wo alles gelagert wurde. Auf dem Gelände selbst gab es dann nochmal drei Container, aus denen wir Nachschub holen mussten, wenn's im Kühlcontainer knapp wurde. Außerdem mussten wir auch ein Auge darauf haben, allen anfallenden Müll zu entsorgen (gut dass wir dank unserer Arbeit in der Recycling-Fabrik keine Berührungsängste mehr hatten!) und Plastik-Sektgläser zu basteln (nervig!). Nora in der anderen Bar war für das Polieren von Gläsern zuständig sowie für die Bedienung der Gäste. Trotz zeitweiser Verständigungsprobleme (betrunkene, nuschelnde, vulgäre Männer)  hat auch sie alles ganz toll gemeistert.

Und was sollen wir sagen? Es hat einfach nur richtig Spaß gemacht, auch wenn wir den ganzen Tag über eigentlich keine Pausen hatten und noch nicht mal was zu Essen bekommen haben. Aber die Zeit verging wie im Fluge und es war amüsant mit anzusehen, wie die Nachkömmlinge reicher Eltern Papi's wohlverdientes Geld in Alk umsetzen und sich (so toll sie teilweise auch gekleidet waren) benahmen wie Urmenschen. Kein Benehmen, anstößig und vulgär; und wie der Bereich vor der Bar aussah, ist in Worten kaum zu beschreiben. Ja, wir mussten das auch alles saubermachen! Wahrscheinlich dachten die sich: "Hey, es gibt doch Personal dafür." Da gab es sogar 'ne Schlägerei vor unserer Bar. Da war einfach nur noch Fremdschämen angesagt...

Also im Großen und Ganzen ein sehr gelungener Tag, besonders weil wir auch mal etwas machen konnten, was wir noch nie vorher gemacht hatten. Und auch wenn uns abends die Füße abgefallen sind, hat sich der Aufwand gelohnt. Wir hoffen nur, dass sich unsere Mühe auch im Gehalt wiederspiegelt^^

Jetzt heißt es wieder Daumendrücken, dass wir auch bald wieder irgendwo arbeiten dürfen.

Mittwoch, 2. November 2011

Samstag, 29. Oktober 2011

Liebesgrüße aus Mos... äh Wellington^^

Ja Mutti, eigentlich wäre es auch mal wieder Zeit, hier etwas reinzuschreiben. Allerdings gibt es momentan nichts Aufregendes, woran wir euch teilhaben lassen könnten.
Mit Sicherheit ist Wellington ein sehr schöner Ort und wir haben eigentlich Glück, dass uns gerade hier das Geld ausgeht^^ Denn es ist bei weitem erträglicher, seinen Tag in der Bücherei zu verbringen, wo es gratis Internet gibt solange man will, und man geschützt ist vor den Wellingtoner Wetter-Eskapaden! Denn das lasst euch gesagt sein: Es gibt kaum einen Ort auf der Welt, der so unberechenbar windig sein kann. Und dank unseres exklusiven Park-/Schlafplatzes am Meer gibt's 'ne gratis Salzkruste für Toyutta noch dazu!
Es ist nicht einfach, Wellington zu beschreiben. An sich ist es eine Kleinstadt und obwohl es ja die Hauptstadt ist, wohnen hier im Zentrum gerade einmal um die 160.000 Menschen. Im Großraum Wellington gut über 400.000. Das ist dann praktisch Friedrichshain-Kreuzberg als autonome Stadt^^ Aber genau das hat auch wieder etwas gutes. Hier im Zentrum haben wir alles praktisch vor der Haustür, es macht daher viel Spaß, die Stadt einfach mal zu Fuß zu erkunden. Und es ist hier auch viel einfacher, andere Leute kennenzulernen, mit denen man die Stadt unsicher machen kann.
Es gibt hier ein Paar Ecken, die haben ein ganz besonderes Flair. Straßen, so alternativ und bunt und obendrein noch fußgängerfreundlich (ja Berlin, da kannste noch was lernen!) und im Kontrast dazu wieder die Hauptstraße mit einem Haufen Fressläden und teuren Boutiquen. Und dann ist da ja noch die schöne Strandpromenade.
Also keine Sorge, uns geht es den Umständen entsprechend gut :)

Und zum Thema Rugby soll nur soviel gesagt sein:
NEUSEELAND IST WELTMEISTÄÄÄÄÄ!!!
Wir durften uns das Finale gegen Frankreich sogar gratis in einem richtig schönen Kino anschauen, erbaut um 1920, also kein Filmtempel im Stil von CinemaxX, UCI und Co. Und was danach auf den Straßen los war, muss ich sicherlich gar nicht beschreiben. Es war einfach nur spaßig!

Die Jobsuche verläuft schleppend. Eigentlich erwarten wir jeden Tag, runter nach Blenheim auf die Südinsel zu können, da dort momentan viele Arbeiter auf den Vineyards, also in den Weingärten gesucht werden. Allerdings sind sich die werten Herrschaften dort unten noch nicht sicher, wann genau sie denn anfangen möchten. Also bleibt uns nur das Abwarten.

Soviel zur Lage der Nation. Und denkt dran: Wir freuen uns immer über aufmunternde eMails, Gästebucheinträge oder Kommentare. Also fleißig posten, seit nicht scheu!^^

Sonntag, 16. Oktober 2011

Ohrwurm zu verschenken

Da uns dieses Lied seid einer ganzen Weile, neben dem neuen Rosenstolz Album, schon dermaßen in den Ohren klingelt und wir tagtäglich diese Melodie summen, möchte wir euch natürlich daran teil haben lassen. Der aktuelle Platz 1 in den neuseeländischen Singlecharts. Viel Spass beim hören und immer wieder hören ;OP


Und hier noch eine saukomische Parodie von dem Video ;OP


LG N-S-N

Samstag, 15. Oktober 2011

Ich geh' mal kurz Waschpulver hol'n...

Wellington's Zentrum ist nichts für Autofahrer mit schwachen Nerven. Abgesehen davon, dass die halbe Innenstadt aus Einbahnstraßen besteht, sucht man hier vergeblich nach Parkplätzen für die man nicht bezahlen muss. Da kommt es uns natürlich gelegen, dass es hier ausgeschriebene Bereiche gibt, auf denen man den ganzen Tag für 7,50$ parken kann, wenn man denn einen gültigen Coupon besitzt. So hat unser Van den ganzen Tag über einen sicheren Stellplatz.

So waren wir auch froh, Donnerstag Mittag solch einen Parkbereich gefunden zu haben, der ganz in der Nähe des Hostels lag, in das wir uns für die folgende Nacht einquartiert hatten. Das Hostel im übrigen war echt cool und wenn wir mal wieder etwas flüssiger sind, wird das bestimmt auch ein Zuhause auf Dauer.
Jedenfalls war ich tagsüber unterwegs und Normi und Nora haben sich auf die Suche nach diesem Parkbereich gemacht. Als wir dann abends unsere Wäsche waschen wollten, fiel uns ein, dass wir unser Waschmittel ja noch im Van haben. Also bin ich mit Normi dann los, um es zu holen. Dann kamen wir da an, Normi schon verwirrt... war der Van nich' mehr da! Erst dachten wir, wir hätten uns geirrt und woanders geparkt. Aber nein, der Van war spurlos verschwunden! Dann ist uns aufgefallen, dass man dort zwar sehr wohl mit Coupon parken darf, alerdings mit Ausnahme von 2 Stunden am Nachmittag... Panisch und ohne Schimmer, wo wir anfragen konnten, haben wir erst im Hostel an der Rezeption gefragt, die uns aber nur auf das AA (wie der ADAC in Deutschland) verwies. Also haben wir da angerufen und wurden aufs City Council verwiesen, die unseren Van aber nicht gesehen haben. Die haben nur darauf aufmerksam gemacht, dass es in Wellington viele private Abschleppunternehmen gäbe. Wir haben uns die Nummer vom größten Abschleppdienst geben lassen und hatten tatsächlich Glück, dass die unseren Van aufgelesen haben. Gottseidank nicht abgeschleppt, sondern nur umgeparkt in eine Nebenstraße.
Natürlich haben wir auch Panik geschoben, weil wir wussten, wie teuer Abschleppen in Deutschland ist. Ich will nur sagen, dass es hier nicht ganz so schlimm ist. Aber dafür, dass die unsere Toyutta ja nur 100m umgeparkt haben, ist es ein ziemlicher Wucher... und kommt natürlich zum ungünstigsten Zeitpunkt...